Direkt zum Hauptbereich

Über uns

Wir, die engagierten Studierenden
Wir erwecken das Stück zum Leben mit Tanz, Schauspiel, Musik und dem ganzen Drumherum. Gemeinsam stellen wir uns den grossen Themen des Lebens: Liebe, Leid, Gott.

Afi-Sika Kuzeawu
Künstlerische Leitung, Musik, Choreographie
Als Künstlerin heute tätig zu sein ist ein Traum, den ich mir vor 10 Jahren nicht hätte vorstellen können. Erst nachdem ich alles in Frage stellte, inkl. meinen Job als Analystin in einem Handelsunternehmen, veränderte ich mein Leben. Ich bin froh, dass ich den Schritt gewagt habe, neu anzufangen und ein Jazzstudium zu absolvieren; danach bildete ich mich im Theater und Tanz weiter, da es mir um das Ganze geht. Als ich mich vor etwa mehr als einem Jahr fragte: "Was würde ich jetzt machen, wenn mich eine Fee fragen würde?" wurde mir klar: ein Theater-Tanz-Musik-Projekt. Ich bin glücklich darüber, das Potential von jedem und jeder Einzelnen zum Entfalten zu bringen und in der Kombination von einzelnen Elementen ein Ganzes zu kreieren.

Silvia Tapis
Regie
Bereits als Kind war das Theater eine grosse Leidenschaft von mir und ich war zutiefst traurig, wenn ich in einem Schul- oder Weihnachtstheater nicht die Hauptrolle spielen durfte. Heute geht es mir nicht mehr darum, selber auf der Bühne zu stehen, sondern meine Begeisterung fürs Schauspiel zu teilen und unterschiedlichste Themen mit dem Mittel Theater anzupacken. Damit ich solche Theaterprojekte professionell begleiten kann, absolvierte ich ein Nachdiplomstudium in Theaterpädagogik am Till Zürich. Seit über 10 Jahren leite ich diverse Laientheaterprojekte... mit Anderen Theater zu erleben macht mich heute zutiefst glücklich.

Thomas Schüpbach
Leiter Reformiertes Forum Uni Bern
Seit gut sieben Jahren arbeite ich als Hochschulseelsorger und Leiter des Reformierten Forums (www.refforum.ch). Vorher war ich fast zwanzig Jahre Gemeindepfarrer. Ich suche nach dem, was Menschen und die Gesellschaft transformiert hin zu einem heileren, weltverträglichen Sein. Dass auch unser Theater-Tanz-Projekt Treffpunkt³ dabei hilft, wünsche ich mir!

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Ein Traum geht in Erfüllung

Endlich ist es soweit.
Fast wöchentlich trainieren wir zu dritt unter der professionellen Leitung von Afi Sika und werden mit jeder Probe neu herausgefordert, mit unseren Körpern (und natürlich unseren Seelen und unserem Verstand) unterschiedlichen Gefühlen Ausdruck zu verleihen und diese tänzerisch darzustellen. Wir experimentieren - ja, improvisieren- und machen uns immer wieder neu auf die Suche, wie wir z.B. die „grosse Traurigkeit“ in Form von Bewegungen ausdrücken können.
Bisher haben wir an unterschiedlichen „choreografischen Rohfassungen“ gearbeitet, die im Laufe der Zeit noch mehr an Form und Ausdruck gewinnen sollen. Während dem Tanzen werde ich persönlich dazu aufgefordert, alles loszulassen und möglichst viel Raum zu schaffen, damit die schöpferische Kraft durch mich fliessen kann. Eine Kraft, die Leben bringt und Hoffnung schafft. Und ja- bisher hat es sich genau so angefühlt: dynamisch und lebendig, aufwirbelnd und heilsam zugleich.
Jedes Mal ist ein Abenteuer, das viel…

Gott oder G*tt?

Im TheaterTanz-Projekt Treffpunkt3 wird Gott und sein Wirken vielfältig dargestellt und zum Ausdruck gebracht. In den Klängen von Musik und Gesang; als Bewegungen im Tanz, und in den Worten von Jeschua und Daniel. Hinter dem Stück steht die in den Erfahrungen der christlichen Glaubensgemeinschaft gewonnene Konzeption Gottes als sogenannte Trinität. Das heisst: Die Gottheit wird nicht „monotheistisch-fixiert“ gedacht, sondern als eine dynamische Gemeinschaft von drei „Personen“. Diese Gemeinschaft schliesst sowohl das unaussprechlich-Transzendente (Gott-„Vater“) ein, sowie das ganz und gar Menschliche, samt Leiden und Tod (Jesus) wie auch die gegenwärtige Präsenz Gottes im Menschen, ja in der gesamten Schöpfung (Heiliger Geist). Diese Gemeinschaft umspannt die grösste, uns denkbare Differenz.
Der Treffpunkt3 verabschiedet sich zudem von der jahrhundertealten Vorstellung eines nur männlichen Gottesbildes. Schon in der Inspirationsquelle zu unserem Stück, dem Roman „Die Hütte“ von Willia…

Meine Rolle als Daniel

Vor noch nicht allzu langer Zeit starteten wir mit den Proben unseres Theatertanz-Projektes. Ich war sehr gespannt darauf, wie wir als Team zusammenarbeiten würden. Mit der Rolle des Daniel musste ich mich schon im Vorfeld auseinandersetzen. Durch das Buch und den Film «Die Hütte» kannte ich die Rolle bzw. die Emotionen des Daniels bereits, auch wenn unsere Geschichte eine andere Handlung aufweist. Doch erst durch das Rollenstudium wurde mir bewusst, welche Höhen und Tiefen Daniel emotional bewältigen muss.
Die Rolle hat aber nicht nur mit Daniel, sondern auch mit mir selbst zu tun. Denn ich muss die Emotionen, welche Daniel fühlt, mit meinen eigenen Erfahrungen verknüpfen und dann so zum Ausdruck bringen, dass es glaubhaft gespielt ist. Um nicht die ganze Zeit in dieser Emotionen zu bleiben, hat mir Silvia Tapis, unsere Regisseurin, den folgenden Tipp gegeben: Damit ich aus einer negativen Emotion rauszukommen kann soll ich ein eigenes, positives Erlebnis nehmen und daran denken, dam…