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Teil des Ganzen werden

Treffpunkt3 ist nicht das erste Musik- und Theaterprojekt, an dem ich beteiligt bin. Aber es ist das erste Mal, dass ich wirklich den gesamten Entstehungsprozess mitbekomme: Von den Diskussionen über das Buch, zu den ersten Konzeptionsideen für das Stück, über die Lektüre des Skripts, zu den ersten Proben und die allererste Zusammensetzung der verschiedenen Teile des ersten Aktes. …und es steht uns noch vieles bevor.

Es ist faszinierend, wie – eigentlich aus dem Nichts – ein ganzes Tanztheater Stück für Stück entsteht. Wobei, aus dem Nichts, das stimmt so nicht: Silvia und Afi Sika haben die wunderbare Fähigkeit, aus den unterschiedlichen Talenten von uns Tänzerinnen, Schauspieler*innen und Musikerinnen etwas Neues zu gestalten. Für uns Musikerinnen komponiert Afi Sika die Musik zum Stück, probt mit uns und passt ihre Kompositionen laufend unserem Können und unseren Eigenarten an. So entsteht Musik, die sehr viel von Afi Sika in sich trägt - aber eben auch ein bisschen von uns drei Musikerinnen. Aus all dem Verschiedenen, was wir mitbringen, entsteht etwas Neues, etwas Eigenes. Und so ist es mit all den verschiedenen Elementen des Stückes.

Ich freue mich darauf, herauszufinden, wie unser grosses Ganzes aussehen, klingen, sich anfühlen wird.

Sara










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Ein Traum geht in Erfüllung

Endlich ist es soweit.
Fast wöchentlich trainieren wir zu dritt unter der professionellen Leitung von Afi Sika und werden mit jeder Probe neu herausgefordert, mit unseren Körpern (und natürlich unseren Seelen und unserem Verstand) unterschiedlichen Gefühlen Ausdruck zu verleihen und diese tänzerisch darzustellen. Wir experimentieren - ja, improvisieren- und machen uns immer wieder neu auf die Suche, wie wir z.B. die „grosse Traurigkeit“ in Form von Bewegungen ausdrücken können.
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Gott oder G*tt?

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Meine Rolle als Daniel

Vor noch nicht allzu langer Zeit starteten wir mit den Proben unseres Theatertanz-Projektes. Ich war sehr gespannt darauf, wie wir als Team zusammenarbeiten würden. Mit der Rolle des Daniel musste ich mich schon im Vorfeld auseinandersetzen. Durch das Buch und den Film «Die Hütte» kannte ich die Rolle bzw. die Emotionen des Daniels bereits, auch wenn unsere Geschichte eine andere Handlung aufweist. Doch erst durch das Rollenstudium wurde mir bewusst, welche Höhen und Tiefen Daniel emotional bewältigen muss.
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